Die ersten Tage unserer Tour

Die ersten Tage unserer Tour

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Nun ist es soweit: wir sind unterwegs! Am 2. April ist gegen 12 Uhr der Startschuss gefallen! Heute ist bereits der 4. Tag und wir lieben diese Art des Reisens jetzt schon!

Aber zurück zum Anfang!

Tag 1:

Unerbitterlich riss uns der Wecker nach nur 4 Stunden Schlaf aus dem Bett. Naja Bett kann man die harten Isomatten auf welchen wir die Nacht verbracht hatten nicht wirklich nennen. Müde und erledigt von den letzten Tagen, in welchen wir unsere komplette Wohnung leer räumen mussten, quälten wir uns aus den Federn.

Trotz des Schlafmangels freuten wir uns riesig auf diesen Tag. Der erste Tag von 6 Monaten!!!

Am Stall erwarteten uns bereits einige Freunde und die Eltern von Vroni. Zusammen haben wir die Pferde geputzt, gesattelt und bepackt. Ca. 2 Stunden später zogen wir los! Es fühlte sich komisch an, den Leuten am Stall zu winken, mit dem Wissen wahrscheinlich nicht mehr dort hin zurück zu kehren.

Und so wanderten wir los. Die ersten Kilometer konnten wir nicht so recht glauben, dass es nun nach Spanien gehen wird. Eher fühlte es sich an als würden wir einfach spazieren gehen. Aber je mehr wir uns vom Hof entfernten, desto bewusster wurde uns, was wir da eigentlich vor haben. Auch die Pferde schienen zu merken, dass etwas anders war als sonst.

Unterwegs haben uns immer wieder Leute angesprochen und gefragt woher wir kommen bzw. wohin wir gehen. Alle waren ziemlich baff als wir antworteten „Nach Spanien“.

Die erste Nacht verbrachten wir bei einem super netten Bauern auf der Obstwiese. Der Hof war auf einem Hügel gelegen, von welchem man einen wunderschönen Blick auf den Bodensee hatte! Vom See zum Meer, was ein passender Schlafplatz für die erste Nacht!

Am Abend leisten uns ein paar unserer Freunde gesellschaft. Sie hatten einen Grill und viele leckere Köstlichkeiten dabei! Da wurden wir echt ziemlich verwöhnt an unserem ersten Tag!

Die Nacht jedoch sollte zur Hölle werden… über uns braute sich ein heftiges Gewitter zusammen. Es blitzte, stürmte und donnerte was das Zeug hielt und wir konnten alles andere als Schlafen. Hellwach lagen wir auf unseren Isomatten und philosophierten darüber wie blitzsicher wir unseren Schlafplatz gewählt haben. Immerhin befanden wir uns auf einem Hügel, also nicht gerade die beste Voraussetzung…

Zwei Stunden hielt das Gewitter an. Erst dann bekamen wir ein Auge zu. Die Pferde waren auch recht nervös, aber nicht panisch. Zum Glück!

 

Tag 2:

Sage und schreibe 4 Stunden haben wir gebraucht um an diesem Morgen all unser Gepäck und die Pferde zu richten. Wir schämten uns schon fast ein bisschen uns um 12:30 Uhr bei dem Bauern zu verabschieden und uns auf den Weg zu machen. Auch die Pferde waren schon ziemlich gelangweilt bis wir Schlafmützen endlich in die Gänge kamen.

Aber nun konnte es ja endlich losgehen! Die heutige Strecke kannten wir schon teilweise von unserer damaligen Probetour, welche wir im vergangenen Herbst gemacht hatten. Da wir ja leider nicht gerade füh losgekommen sind, kamen wir an diesem Tag auch nicht sehr weit. Und so beschlossen wir bei einem Reiterhof nach einer Wiese zu fragen. Auch hier wurde uns sehr freundlich ein Stück Land gewährt. Wie auch den Abend zuvor begannen wir gleich mit dem Lager aufbauen. Steffen übernahm die Weide, ich das Zelt. Tja und dann passierte uns natürlich der nächste Fauxpas. In einem Moment der Unachtsamkeit haute Max einfach ab. Apollo natürlich hinterher. Beide Richtung Reitstall. Als ich dann auch noch hinterherlief wechselte das Tempo binnen Sekunden in einen schnellen Galopp. Fassungslos rannte ich hinterher, was bei zwei galoppierenden Pferden total sinnlos ist. Zum Glück bemerkten die Leute am Stall sehr schnell, dass unsere Pferde ausgebüxt sind und fuhren mit Autos hinterher. Erst viele Kilometer später konnten wir die beiden Ausreiser wieder einfangen. Ganz offensichtlich hatten die beiden echt zu viel Energie!

Die Hofbesitzer haben uns nach diesem Schock netterweise zu sich am Stall eingeladen und den Pferden einen Paddock zur Verfügung gestellt. Wir durftem in einem umgebauten Bauwagen direkt nebem den Pferden schlafen. Richtig schön!

 

Tag 3:

Nun endlich erreichten wir neue Wege. Da wir auch an diesem Morgen 4 Stunden mit Richten beschäftigt waren wollten wir den Nachmittag nutzen um ordentlich voran zu kommen. Immerhin wollen wir am 8.April in Freiburg ankommen und Steffend Eltern und Verwandte besuchen.

Unterwegs überraschte uns dann der erste Regen. Ich sage immer „erst wenn du draußen stehst und einfach nass wirst weil du kein Haus hast in das du gehen kannst, erst dann weißt du, dass du wirklich unterwegs bist!“. Und so war es auch. Seit dem Moment wurde uns beiden bewusst, dass wir unterwegs sind. Unterwegs nach Spanien. Und trotz Regen hatten wir Spaß und wir wussten beide dass es genau das richtige ist was wir tun!

Auch an diesem Abend gewährte uns ein Stall eine nahegelegene Weide. Zur belohnung für dem anstrengenden Tag gab es Knödel mit Suppe! Erschöpft aber glücklich schliefen wir kurz darauf ein.

Am nächsten Morgen weckte uns die Sonne. Und kuckt mal wie wunderschön das aussah!

13 Antworten

  1. Viel, viel Spaß und geniesst die Zeit. Bin sehr gespannt was die nächsten Tage für Euch bereit halten und werde weiterhin Eure Reise verfolgen. Vlg Petra

  2. Hallo ihr Beiden! Was für wunderschöne Aufnahmen und tolle Erlebnisse! Da habt ihr ja genau die richtigen Entscheidungen bisher getroffen. Euch noch viele wunderschöne Stunden… und Begegnungen…. und Erlebnisse…

  3. Hallo, Ihr 4 :) … das ist ja eine schöne Idee, wie gerne wäre ich dabei. Toll, dass Ihr mit der „page“ zeigt, was Ihr erlebt und wie es Euch geht. Werde auf jeden Fall regelmässig reinschauen. Dankeschön! Eine wunderschöne Reise wünsche ich & kommt alle gesund wieder. Herzlich, Mia aus Radolfzell

  4. Mega genial was ihr 4 da macht. Ich würde so gerne in eirer Haut stecken. Ich bin schon gespannt auf eure neuen Betichte und lasst euch nie den Mut nehmen weiter zu gehen!!!

    Viele liebe Grüße
    Die Manu

  5. Miriam Arndt

    Ich war schon so Gespannt endlich von euch zu hören.
    Ihr werdet garantiert noch viele Momente erleben wo was schiefläuft aber wenn ihr dann irgendwann nochmal zurück blickt werdet ihr mit einem Lächeln im Gesicht stolz auf euch sein. Ich bin sehr gespannt was euch noch erwarten wird. Viel Glück und vor allem Spaß! Liebe Grüße Miriam

  6. Andrea Wahle

    Ich finde das so unglaublich mutig ?
    Ich wünsche euch eine wunderbare Zeit ‼️
    Vielleicht schaffe ich es auch mal einen Wanderritt zu starten, solange freue ich mich über euch. Ales,alles Gute ?

    Andrea und Flumi

  7. Michaela Schwarzer

    Wie spannend!

  8. Wunderbar! Ich hoffe, ihr fi det weiterhin die Zeit und Muße, eure Erlebnisse mit uns zu teilen. Ich wünsche euch viele wunderbare Erfahrungen und dass ihr vier gesund bleibt!

  9. Susanne Frey

    Super schöne Fotos. Weiter so. Viel Glück. ??

  10. verena fröhlich

    Ihr zwei .. ich wünsche euch auf eurer Reise viele helfende Hände. . Und hoffe dass euch die Pferde nicht mehr ausbüxen.. ich glaube das ist das schlimmste was einem bei so einem Vorhaben passieren kann.. ich drücke fest die Daumen und weiter alles alles Gute

  11. Was für aufregende erste Tage!! Ich drücke euch weiterhin fest die Daumen für eure Reise und ich freue mich auf zahlreiche Berichte von euch!!!

  12. Doris Federer

    Sehr schön eure Reise mit zu verfolgen. Ich wohne im Raum Freiburg ?. Wünsche euch weiterhin viel Spaß

  13. Hallo Vroni, Apollo und Max. Hallo Steffen. Ich bin fasziniert von dieser Art des Reisens. Total entschleunigt. Nah an Mensch und Natur. Die Elemente haben ja schon kräftig gewaltet und Euch gezeigt wer der Chef ist. Auch Eure Pferde haben einen eigenen Kopf. Ich denke ihr habt noch ganz viel Zeit enger miteinander zusammen zu wachsen. Gottes Segen auf Eurem weiteren Weg, das wünsche ich von Herzen. LG Ralf

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