Unterwegs haben wir gemerkt, dass wir viel zu viel unnötigen Krempel dabei hatten. Nach und nach haben wir Sachen aussortiert, weggeschmissen oder nach Hause geschickt. Nur das was wir wirklich regelmäßig gebraucht haben durfte bleiben. Genau diese Dinge haben wir euch auf diese Packliste geschrieben.Viele Sachen setzten wir multifunktional ein und sparen uns somit das Gewicht dieses doppelt mitzuführen. Beispielsweise hat Steffen unterwegs auf den beiden Westernpads geschlafen und diese als Isomatte genutzt. Bei der Zusammenstellung der Apotheke haben wir darauf geachtet, dass die Salben und das Verbandszeug ebenso gut für die Pferde verwendbar sind. Duch das Zwiebelschicht-Prinzip bei der Kleidung spart man sich zudem viele Kleidungsstücke. Wenn es kalt wird zieht man den dicken Fleecepulli und die Regenjacke an, das ist dann wie eine warme Winterjacke. Je nach Temperatur kann man die verschiedenen Schichten beliebig kombinieren. Sind Klamotten vom Regen durchgeweicht, haben wir sie am nächsten Tag trotzdem angezogen. Zum einen trocknen sie am Körper schneller und zum anderen kann man für eine Woche Regen nicht sieben neue Outfits mitschleppen. Das wichtigste ist, dass der Schlafsack und die Schlafklamotten immer trocken bleiben, dann wird man auch nicht krank.

 

Unsere Packliste für euch:

Mit dieser Packliste könnt ihr eine Woche oder mehrere Jahre in besiedelten Gebieten unterwegs sein. Bei einer längeren Tour werden die Klamotten einfach unterwegs gewaschen und Dinge wie Seife oder Deo neu gekauft, falls es leer ist.

 

 

 

Die ultimativen Tipps zum Gepäck und Gewicht sparen:

  • Sachen multifunktional nutzen (z.B. Westernpads als Isomatte, Falteimer zum Fütter/Tränken der Pferde und zum Spülen von Geschirr,..)
  • Klamotten nach den Zwiebelschicht-Prinzip auswählen (Je nach Temperatur kann man die Klamotten beliebig miteinander kombinieren)
  • Klamotten unterwegs waschen. Man braucht nicht für einen 14-tägigen Wanderitt 14 T-Shirts 😉
  • Dinge lieber bei Bedarf kaufen und sich nicht für jede Eventualität rüsten (z.B. nur das nötigste Werkzeug/Reparaturmaterial mitführen, in Europa kommt man bei Bedarf sehr schnell an Nachschub)
  • 2-3 Liter Wasser pro Person reichen in einem besiedelten Gebiet völlig aus – man kann die Flaschen bei Häusern oder an Trinkwasserbrunnen auffüllen
  • Leichte Outdoor-Ausrüstung kaufen – diese ist oft etwas teurer aber die Investition lohnt sich total!
  • Funktionskleidung kaufen – diese ist zum einen viel leichter und trocknet schneller, wenn sie nass geworden ist
  • Sich immer wieder fragen: Brauche ich diesen Gegenstand wirklich auf der Tour? Wie oft würde ich diesen Gegenstand tatsächlich benutzen? Kann ich auch ohne ihn leben?

 

 

Hier gibts die Packliste für euren Wanderritt als PDF-Download:

PDF – Packliste Wanderritt